1. 1928Gründung des Tennisclubs auf dem Gelände der Firma Hoesch in Hohenlimburg.
  2. 1929Die ersten zwei Tennisplätze entstehen.
  3. 1952Der legendäre Schlosspokal (Herren-Doppelturnier) wird ins Leben gerufen.
  4. 1972Die ersten drei Plätze auf dem neuen Gelände Auf dem Lölfert 42 sind spielbereit.
  5. 1978Die Zweifeld-Tennishalle wird in Betrieb genommen – das Geschenk zum 50. Jubiläum.
  6. heuteSandplätze, eine Dreifeldhalle, Clubhaus mit Terrasse und Restaurant.

Auf dem Gelände der Firma Hoesch in Hohenlimburg gründeten einige Direktoren und Mitarbeiter unseren Tennisclub. Schnell fand dieser Gedanke Zuspruch in der Hohenlimburger Gesellschaft. Der Grundstein zur Vereinsgründung war somit gelegt, und bereits im folgenden Frühjahr entstanden zwei Tennisplätze.

Der Sport erfreute sich immer größerer Beliebtheit; schon nach einigen Jahren beschäftigte der Verein seinen ersten Trainer. Die Gründung der ersten Herrenmannschaft war nur eine Frage der Zeit. 1952 riefen die Verantwortlichen den legendären Schlosspokal ins Leben, ein Herren-Doppelturnier. Spielte man in diesem Jahr noch in einem recht kleinen Kreis, so wuchs die Teilnahme fortan von Jahr zu Jahr. Schon bald hatte sich der Schlosspokal einen festen Platz im Turnierkalender erobert: 1958 reisten Spieler aus dem gesamten Ruhrgebiet an, Sieger waren die Herren Möller und Bartoleit aus Bonn. Die Turnierserie setzte sich bis 1970 fort.

Bis Ende der sechziger Jahre erfreuten sich zahlreiche Mitglieder am „weißen Sport“, bis die Anlage und der Schlosspokal dem Brückenbau in Hohenlimburg zum Opfer fielen. Den Bemühungen der Mitglieder Dr. Westerbarkey, Dr. Schulte-Nölle und des Vorsitzenden Graf von Schwerin ist es zu verdanken, dass sie gemeinsam mit dem Ratsmitglied Hans Georg Pieper das heutige Grundstück Auf dem Lölfert 42 für den Tennissport gewinnen konnten.

Nach zähen Verhandlungen und viel Arbeit gelang es, ein unwegsames, von Bachläufen durchzogenes Gelände so aufzufüllen, dass 1972 auf 16.000 m² die ersten drei Plätze spielbereit waren. Das war Grund genug, die alte Tradition des Schlosspokals wieder aufleben zu lassen. Bis 1981 spielten namhafte Größen aus Regional- und Bundesliga auf unserer Anlage.

In den folgenden Jahren wurde der Verein ständig erweitert: Drei weitere Aschenplätze wurden gebaut, ebenso entstand ein ansehnliches Clubhaus. Tennis wurde immer mehr zum Trendsport, sodass die Verantwortlichen 1977 den Hallenbau beschlossen. Zunächst wurde eine Zweifeld-Tennishalle gebaut, die 1978 in Betrieb ging – der Verein machte sie sich als Geschenk zum 50. Jubiläum. Um einen weiteren Platz ergänzt, dient sie uns bis heute als treue Spielstätte.